Soli Aktion mit Küfa und Film am Mittwoch 06.07.2022 in Leipzig im Plaque (bei der Gieszer Str.)!!!

Kommt vorbei 💖 wir sammeln Spenden für einen Lebenshof 💚🐄

Tierrechtstag Hamburg - Kämpfe verbinden!

Sonntag 19.Juni 2022, 12:00-18:00 Uhr Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 34A 20355 Hamburg

HART #4 mit Florian Heinze, India Kandel und den Tierbefreier*innen Leipzig 🖤🔥

Wir halten einen Vortrag zum Thema Links und Vegan - für eine emanzipatorische Tierethik!

Veganismus wird in linken Kreisen von mancher Seite misstrauisch betrachtet, wenn die Debatte um die Befreiung von Tieren überhaupt geführt wird. Ist Tierethik ein Randthema oder integraler Bestandteil von
sozialer Gerechtigkeit? Gemeinsam mit euch möchten wir uns den Zusammenhängen von Veganismus und einer ganzheitlichen Herrschaftskritik widmen.

Habt ihr Lust auf Soli-Küfa morgen? Wir zeigen einen Hambi Film und die Spenden vom Essen gehen an die ✊🏼🖤

Morgen 19:30 im Plaque im Leipziger Westen, Adresse steht auf dem Flyer 🥰

Kommt vorbei wenn ihr in der Nähe seid :)


Save the date! 29. April, 19 Uhr: Vortrag von Daniel Hausmann über bio-vegane Landwirtschaft im Rahmen meiner Ausstellung ANIMAL UTOPIA in der Kleinen Galerie Döbeln und als Livestream.

:acat: Anarchistische Tage Leipzig 25.04.-01.05.2022 :anarchism:
Hier nochmal alle Termine der tierbefreier*innen Leipzig im Überblick:
✨ Mittwoch 27.04. 19:00 Uhr im Plaque
Vortrag und Bar "ANARCHISMUS UND TIERBEFREIUNG"
✨ Donnerstag 28.04. 19:00 Uhr im Plaque
Vortrag und Bar "IHR SEID NICHT ALLEIN - REPRESSIONEN IN DER TIERBEFREIUNGS BEWEGUNG (Tear Down Tönnies)"
💚 Samstag 30.04. ab 12:00 Uhr im Rabet
ANARCHISTISCHES PARKFEST zb. mit Küfa von uns ☺️
🖤 Heraus zum anarchistischen 1. Mai ✊🏼
🌿 04.05. 19:00 Uhr am Gerhardschen Pavillon OFFENES PLENUM
🖤🖤🖤Wir sehen uns🖤🖤🖤

Weitere Infos und komplettes Programm: anarchistischetageleipzig.blac


Heraus zum anarchistischen 1. Mai :anarchism:

Der erste Mai ist nicht mehr weit und dieses Jahr werden in Leipzig rund um dieses Datum die anarchistischen Tage organisiert!
Von uns gibt es zwei Vorträge im Rahmen der anarchistischen Tage.

Los geht's am 27.04.2022 um 19:00 Uhr im Plaque mit dem Vortrag "Alles, Alles muss befreit werden", in dem es um Anarchie und Tierbefreiung Bewegung geht! Also kommt vorbei und bleibt gern noch noch zur Bar danach 🖤

Und wir wollen euch auch gern schon Mal bisschen in Stimmung bringen für den 1. Mai und haben für euch ein Mobi Video gemacht:
youtu.be/_qcNCdcw2zo

Viel Spaß und wir sehen uns 🌿🖤💚 :anarchism:

TEIL 2
Das Zitat aus dem Bild stammt von FaulenzA, Musikerin, Buchautorin und politische Aktivistin in queeren und linken Zusammenhängen. Sie hat in einem Interview mit der Tierbefreiung gesprochen (Ausgabe 103, Tierbefreiung & Feminismus). Sie sagt auch „Ich kämpfe in meinen Liedern auch gegen Rassismus und für eine Welt, wo alle Menschen leben können, wo sie wollen. Ich greife Kapitalismus und Polizeigewalt an und rappe von Transfeindlichkeit und Sexismus. In dem Song ‚Für alle Lebewesen‘ rappe ich über Tierbefreiung. Auch das ist ein Herzensthema von mir.“

Ein spannender Video-Tipp von uns zum Thema Queerness und Animal Liberation gibt es auch gleich mit dazu; einfach mal bei Youtube eingeben: „Christopher-Sebastian McJetters - Queering Animal Liberation: Why Animal Rights is a Queer Issue“

TEIL 1

Heute ist der 31. März – der internationale trans day of visibility. An diesem Tag geht es um Sichtbarkeit und Empowerment, denn trans*(inter*, nonbinary*) Menschen sind tagtäglich mit Vorurteilen und Anfeindungen konfrontiert. Das Leben in einer Gesellschaft, in der das Bild von einem binären Geschlechtersystem von frühester Kindheit an geprägt wird und Cis-Realitäten als normal gelten, ist für Menschen, die nicht in dieses enge und diskriminierende Raster passen im schlimmsten Fall lebensgefährlich. Wir wollen eine inklusive Gesellschaft, in der jede*r so sein kann, wie es möchte, in der Pronomen respektiert werden und Namen sich selbst gegeben werden dürfen. In der niemensch weniger Respekt erfährt, aufgrund der Kleidung die getragen, oder dem Geschlecht, dem sich zugeordnet wird. Bis dorthin ist noch ein weiter Weg zu gehen und wir unterstützen die Kämpfe aller trans*Aktivist*innen von ganzem Herzen.

Lesetipp 4:

Carol J Adams beschäftigte sich in dem 1990 erschienen Buch „The Sexual Politics of Meat“ mit den Zusammenhängen zwischen tief verwurzelter kultureller Frauenfeindlichkeit und dem, was Adams als Besessenheit von Fleischkonsum und der damit konstituierten Männlichkeit ansieht.


Lesetipp 3:

„Die Soziale Konstruktion des Anderen“ (2005) von Birgit Mütherich setzt sich mit kulturgeschichtlichen und herrschaftstheoretischen Aspekten des „Mensch-Tier-Dualismus“ auseinander und erörtert die damit verbundenen sexistischen Implikationen, sowie die sprachlichen Überschneidung von Sexismus und Speziesismus. Im Internet ist der Text frei verfügbar.


Lesetipp 2:

In „Aphro-ism“ beleuchten die Schwestern Aph Ko und Syl Ko die Abschottung gegenwärtiger sozialer Bewegungen und machen gleichzeitig darauf aufmerksam, dass die Unterdrückung von nichtmenschlichen Tieren auch Hierarchien zwischen Menschen verursacht und widerspiegelt. So analysiert die Lektüre anhand der politischen Natur der Animalität die inhaltlichen Grundlagen und Wechselwirkungen von (Kolonial-) Rassismus, Sexismus und Speziesismus.


leseempfehlung 1

Das online gratis verfügbare Magazin berichtet von vielen spannenden Momenten der Geschichte, die die Verbundenheit der feministischen und tierrechts/tierbefreierischen Bewegung erzählen: So zum Beispiel die der Brown Dog Riots, dem Kampf der Suffragetten für Frauenwahlrecht und Tierrechte im viktorianischen England. Außerdem geht das Heft auf Zusammenhänge der Herrschaft über Frauen und über Tiere ein und liefert wichtige Kritiken aus und in die vegane Szene.


Heute ist der internationale feministische Kampftag! Auch wir als Tierbefreiungsgruppe stehen solidarisch und kämpferisch Seite an Seite mit allen, von patriarchalen Verhältnissen Unterdrückten. Gemeinsam kämpfen wir für eine emanzipatorische Bewegung welche die Bedürfnisse aller mitdenkt.
Für gleiche Zugangsmöglichkeiten zu gesellschaftlichen Ressourcen und die freie Entfaltung aller!
Wir möchten an dieser Stelle 4 Leseempfehlungen machen, die die Überschneidungen von feministischer und Tierbefreiungs-Theorie hervorheben. Für uns sind feministische, antirassistische und antispeziesistische Kämpfe untrennbar miteinander verbunden! Zwar unterscheiden sich alle Unterdrückungsformen voneinander, dennoch teilen sie das fundamentale Denkmuster, welches die Welt in binäre Ordnungshierarchien einteilt.
Solidarität muss speziesübergreifend sein und darf nicht an konstruierten Ausbeutungskategorien stehen bleiben! Für einen radikal-herrschaftskritischen antispeziesistischen Feminismus!

Es gibt jetzt ein paar coole Verkaufsstellen in Leipzig, bei denen ihr ganz unkompliziert das Magazin @Tierbefreiung kaufen könnt!
Die aktuelle Ausgabe „From Beef to Beans - Ernährungssouveränität, kleinbäuerliche Tierhaltung und Tierbefreiung“ liegt dort schon für euch bereit. Schaut gern vorbei und schnappt sie euch. 🐊❤️🐊

Vleischerei Osten: Eisenbahnstrasze 128
El Libro: Bornaische Strasze 3d
No Borders: Wolfgang-Heinze-Strasze 6
Vleischerei Konieczny: Gieszerstrasze 32a

TEIL 4

Was sie allerdings in Wirklichkeit sind: Eigenständige und empfindungsfähige Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Interessen und müssen als solche auch anerkannt werden. Eine inklusive, herrschaftsfreie und gewaltfreie Gesellschaft muss sich der Autonomie und der vielfältigen Befürfnisse aller bewusst sein! Wir sind entsetzt das solche Events überhaupt noch stattfinden. Hoffentlich rückt auch diese absolut ekelhafte Form der Ausbeutung und Beherrschung von nichtmenschlichen Tieren mehr in die öffentliche Aufmerksamkeit, damit das Leid und die Tradition der Zucht auf dem Müllhaufen der Geschichte landet. UNTIL EVERY CAGE IS EMPTY!

TEIL 3

Aber auch bei Hühnern sind diese Machtfantasien an der Anatomie ablesbar geworden. Die Qualzucht derer in der Fleisch- und Eierindustrie hat im Laufe der Zeit auch ihre Körper auf Kosten ihrer Gesundheit massiv entstellt, alles im Interesse des Kapitals.
Tauben werden auch oft zu Sportzwecken gezüchtet, wobei ihnen Höchstleistungen abverlangt werden. Bei Flugwettbewerben werden sie bis zu 1.000 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt ausgelassen und müssen die gesamte Distanz zurückfliegen. Von ihren Partner*innen getrennt möchten sie dringend zu denen zurückkehren, auch wenn es sie das Leben kosten kann. Oft schaffen sie den weiten Weg nicht.
Sie werden zu Einkaufswaren, Zwangssportler*innen und Eigentum degradiert, deren Wert sich anhand einiger Paramenter in einem Katalog richtet.

TEIL 2

Das Ziel der Züchtungen ist dabei oftmals die absurde Umgestaltung der Körper der Tiere, im Sinne eines sogenannten "Rassestandarts".
Dass das auf Kosten der Tiere geschieht, die mit den starken Beeinträchtigungen leben müssen, ist da Nebensache. Vor allem die Taubenzucht hat extreme Veränderungen der Anatomie der Tiere zu verantworten. Zum Symbol oder Dekoration abgewertet, werden diese gezwungen, zum Beispiel auf einer Hochzeit "frei" zu fliegen, um letztendlich in den Innenstädten obdachlos zu werden. Als ausgewilderte "Haustiere" sind diese dann gezwungen sich von unserem, auf der Straße liegenden Müll zu ernähren, was sie oft tödlich erkranken lässt. Da Tauben sehr friedfertige Tiere sind, wurden sie als eine der ersten Spezies überhaupt domestiziert und waren damit den Machtfantasien verschiedener Gesellschaften ausgeliefert.

Zeitgleich zu der gerade in Leipzig ausgebrochenen Geflügelpest und der damit verordneten "Aufstallung" - also Hühner und andere Vögel von nun an ausschließlich in Ställen zu halten - steht nächste Woche Folgendes an: Die auf der Leipziger Messe stattfindende "LIPSIA", und damit die größte Messe für sogenanntes "Rassegeflügel". Vom 03. bis zum 05.12. soll diese Messe vorraussichtlich wieder stattfinden. Die LIPSIA ist letztes Jahr coronabedingt ausgefallen und wir hoffen zutiefst, dass die Veranstaltung auch dieses Jahr nicht stattfinden kann. Nach dem teilweise weltweiten Transport der über 35 000 Tiere sollen sie, eingezwängt in winzige Käfige, dem Stress einer dreitäigen Messe ausgeliefert werden. Begafft von Preisrichter*innen u. Züchter*innen stehen die viele dieser Tiere dann auch zum Verkauf um im nächsten Käfig eingesperrt und transportiert zu werden.Zentraler Punkt der Messe ist der Austausch von Wissen und Tieren im Zusammenhang mit Tierzucht.

Weiter im nächsten Post!

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