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In 30 min beginnt mein digitaler Musiktheoriekurs für meine Zehntklässler..
Wir basteln Dur-Tonleitern, suchen ihre parallen Molltonleitern und sortieren sie in den Quintenzirkel richtig rum ein, verstehen die Enharmonische Verwechselung auch heute nicht und zum Schluß gibts immer heiteres Intervalleraten. 🎼🎶🎵
Das lieben meine Schülerschen besonders!😜
Gebt es zu, ihr wäret gern dabei!

@no_thing ja, wären wir!
Übrigens kann man mich heute als Videochat-Maskottchen mieten, poste einfach die Zugangsdaten und ich verspreche 1 Std. Spaß, Spaß, Spaß! 🤪
Und Du hast Glück, heute gibt es jeden zweiten Kalauer UMSONST!1!! 🥳

@no_thing Ich habe Musik nie verstanden und fand das Fach nervig bis nutzlos. Munteres Jahreszeitenraten aus Tonfolgen soll eine Klausur sein. Ich glaube, da wird ein Konsens abgefragt, der nicht gelehrt wird. Das selektiert nur Arbeiterkinder aus. So habe ich das zumindest erlebt 🤔

@Antimodes Das kenne ich auch, habe es auch so erlebt und habe Musiktheorie in meinem Untericht nie als Selbstzweck unterichtet. Ich bin ursprünglich Musikerin und gebe diesen Kurs gerade Schüler_innen, die genau diese Art von Musiktheorie lernen wollen.
Ich glaube, daß es viele Herangehensweisen an Musik gibt. Noten lesen und brav abzuspielen, ist nicht unbedingt die kreativste Art und ich selbst habe Musik zunächst ganz ohne Noten spielen und lieben gelernt.

@no_thing Notenlehre fand bei uns kontextlos statt. Das habe ich halt abgezählt. Instrumente gab es hin und wieder zum anschauen, aber nach Note gespielt wurde nicht. Ich musste im Unterricht hin und wieder singen, aber ich habe erst verstanden wie ich Tonhöhe moduliere als ich das mit Karaokesoftware visualisiert bekam. Es war wie Fußball im Sportunterricht. Wenn du es nicht schon kennst und kannst, biste eben ein schlechter Schüler. Dafür war Musik abwechselnd mit Kunst. 😐

@no_thing Ich denke, Musik ist ein nettes Angebot und kann manchen Leuten richtig Spaß machen. Eigentlich perfekt für eine AG. Ich finde es wie den praktischen Kunstunterricht als Pflichtfach obsolet. Gerade in Anbetracht möglicher anderer Fächer wie Informatik oder Gesundheitskunde. Aber das ist nur meine Erfahrung

@Antimodes bin da voll bei Dir. Ich mache in verschiedenen Bereichen Musik und Musikuntericht. Der Kurs heute war für Leute, die ein Instrument für ihre Ausbildung lernen wollen, weil sie zb Erzieher werden möchten und dafür konkrete Fragen haben. Ansonsten bin ich auch sehr dafür das Pflichtfach Musik zugunsten wichtigerer Fächer einzustampfen, dafür dann aber lieber gezielt den Menschen anzubieten, die Bock drauf haben und das dann aber so gut auszustatten, daß Instrumente 1/2

@Antimodes gelernt und zb ausgeliehen werden können und nich dieses "bloss nicht anfassen" betrieben wird. Ebenso ist es mit Stimmbildung. In den Schulen in denen ich auch unterichtet habe, hatte keiner mehr Bock auf singen. Rate warum: richtig: veralterte und vollkommen von der Lebenswirklichkeit der Kids entfernte Lieder, dazu wurde Singen bewertet(mach ich nie).
Ich hab mit ner 9.ten nen Raptexte und beatboxing- Kurs gemacht, wir haben Musiksoftware getestet und einige, die

@Antimodes dann Vertrauen zu mir aufgebaut haben, haben dann ja zu Stimmbildung gesagt und wir haben IHRE Lueblingssongs einstudiert und ich hab ihnen gezeigt, wie sie sich auf der Hitarre begleiten können, btw ohne Noten lernen zu müssen.
Es geht also auch anders und es tut mir leid, daß Fu so shice Erfahrungen machen musstest.

@no_thing Es wäre schöner gewesen kontinuierliche Angebote außerhalb der Benotung zu haben. Ein Cousin hatte zwei Jahre GitarrenAG. Er hat danach weitergespielt. Ich bin dafür die Angebote in die Schulen zu tragen und eine gewisse Kontinuität zu ermöglichen. Das gab es bei mir nicht, aber einige Schulen bieten in Kooperation mit Vereinen AGs an, die den Wechsel in den Verein nahelegen. Nicht alle AGs waren kostenlos, aber ein günstiger Einstieg wäre möglich.

@Antimodes ich habe im Rahmen von aus der Schule heraus finanzierter Angebote sowohl Gesang, Gitarre, Klavier, Hiphop Dance als auch Trommeln nach dem Untericht als GtA (Ganztagsangebot) gemacht. Das war immer kostenlos.

Im Schuluntericht selbst hab ich mich bemüht, die Interessen der Kids einzufangen und umzusetzen und wer mehr wollte, kam halt nachmittags in die Angebote.

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