Im @ndaktuell habe ich die Entscheidung zu kommentiert. Für die Grünen könnte sie riskant sein. Viele haben sich wegen des Klimaschutz für die Partei entschieden.
nd-aktuell.de/artikel/1167403.

Und hier noch etwas mehr Kontext zur heutigen Entscheidung:
nd-aktuell.de/artikel/1167402.

Morgen ist globaler Klimastreik. Meine etwas pessimistische Bewegungsanalyse:

"Was heißt das alles für die Klimabewegung? In Zeiten von Krieg und Energiekrise ist es deutlich schwieriger, Menschen gegen Kohle, Gas und Öl zu mobilisieren. Auch fehlt es der Bewegung derzeit an gemeinsamen Kristallisationspunkten, wie es etwa der Hambacher Forst oder der Dannenröder Wald waren. Das muss nicht schlecht sein, so gibt es auf regionaler Ebene durchaus Protestpotenziale, etwa in Berlin gegen die Autobahn 100, in Frankfurt gegen die A66 oder im Rheinland gegen die Abbaggerung des Dorfes Lützerath. Diese Kämpfe können erfolgreich sein. Um aber wieder zu der Stärke zu kommen, die Fridays for Future 2019 hatte, muss sich die Bewegung neu erfinden, gemeinsame Erzählungen entwickeln und sich überlegen, wie sie zukünftig mit Forderungen an die Regierung umgeht."

nd-aktuell.de/artikel/1167135.

Ich habe mich in Köln, Düsseldorf und Wuppertal umgeschaut wie es aussieht mit dem heißen Herbst. Ist noch ausbaufähig... Linke Gruppen müssen dran bleiben, Vertrauen gewinnen.

nd-aktuell.de/artikel/1167065.

Der der katholischen Kirche ist doch nicht gescheitert. Dafür mussten die Bischöfe mehrfach ins Hinterzimmer gerufen und Texte aufgeweicht werden. Was das alles bringt? Fraglich, weil Rom entscheidet.
nd-aktuell.de/artikel/1166827.

Der Synodale Weg ist damit, man muss es so hart sagen, gescheitert. Der Unwillen zu Veränderungen eines Teils der Bischöfe, die ihre Bedenken im Vorfeld der Abstimmung nicht geäußert haben, ist ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer der Kirche und für alle Katholik*innen, die ihre Kirche verändern wollen. Wie es jetzt weitergehen soll, ist fraglich. Die Bischofsmehrheit, die sich für Reformen ausspricht, sollte einen Trennungsstrich zu ihren unwilligen Kollegen ziehen. Nur so hat die katholische Kirche die Chance, weiter ernstgenommen und gehört zu werden. Die Bischöfe, die es ablehnen, ihre Kirche zu verändern, sollten das offen äußern. Ein Großteil ihrer Gemeinden wird ihnen dann die passenden Antworten geben. Die meisten Katholik*innen sind in ihrem Reformdenken weiter als die alten weißen Männer, von denen sie regiert werden. Auch das zeigt der Synodale Weg.

nd-aktuell.de/artikel/1166789.

Heute Nachmittag habe ich einen Kommentar zum Synodalen Weg der katholischen Kirche geschrieben. Ich habe darin vermutet, dass die Kirchenreform scheitert, wenn einer der Grundtexte beim Synodalen Weg scheitert.

Am frühen Abend ist der Text zur Sexualmoral an der Ablehnung von 21 Bischöfen gescheitert. 196 Menschen haben insgesamt abgestimmt. Auf der Synodalversammlung herrscht seitdem blankes Entsetzen. Viele machen den Bischöfen Vorwürfe sich im Vorfeld nicht klar geäußert zu haben. Einige haben frustriert die Versammlung verlassen.

Wenn beim Synodalen Weg an diesem Wochenende nicht noch was krasses passiert, dann ist die Kirche in einer noch deutlich größeren Krise als in den vergangenen Jahren. Und dann wird auch eine Spaltung der katholischen Kirche eine reale Option.

nd-aktuell.de/artikel/1166772.

Ich habe im @ndaktuell noch ein paar Zeilen über die Kundgebung für in und allgemeiner über Hetze gegen queere Menschen geschrieben.

nd-aktuell.de/artikel/1166629.

Ein langer und (ich sag sowas meistens nicht über mein Geschreibsel) wichtiger Text. Thomas Wasilewski ist arm. Hunderten Politikern hat er seine Situation geschildert. Die Reaktionen, meist enttäuschend. Jetzt wehrt er sich.

"Wie lebt die Familie mit so wenig Geld? Morgens fährt Wasilewski mit dem Rad von Discounter zu Discounter. Dort gibt es in den Regalen meist Fächer mit Lebensmitteln, deren Haltbarkeitsdatum fast abgelaufen ist. Da bedient er sich. Ein Essen kann trotzdem so aussehen: Eine Packung Toastbrot und eine Packung Scheiblettenkäse für die ganze Familie. Kürzlich hat die Familie Post von ihrem Stromversorger bekommen. 60 Euro mehr sollen sie pro Monat zahlen. Wie das zu stemmen sein soll, das wissen sie nicht. Schon jetzt ist das Geld oft genug eine Woche vor dem Monatsende aufgebraucht. Dann bleibt nur noch der Gang zur Tafel. Dort beobachtet Wasilewski, dass die Schlangen immer länger werden."

nd-aktuell.de/artikel/1166430.

Mit @HoernchenCecile und den Anderen vom Rollfenden Widerstand habe ich eine spannende Fahrt von Köln nach Frankfurt verbracht und durfte eine Kletteraktion bestaunen.
Warum wichtig ist, ahnt ihr vielleicht nach der @ndaktuell Reportage.
t.co/P89RiW0E8j

9000 Bodycams hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen angeschafft. Ein Drittel davon hat derzeit Probleme mit dem Akku, der bläht sich auf und wird ausgetauscht. Bekannt wurde das Problem am 8. August, dem Tag des tödlichen Polizeieinsatz gegen Mouhamed D.
t.co/kP21lnJaPX

Gestern und vorgestern forderten hunderte Menschen in Dortmund . Auch in der Landespolitik gibt es eine Debatte. Wer in Zukunft auf unabhängige Aufklärung von Polizeieinsätzen hofft, wird enttäuscht.

nd-aktuell.de/artikel/1166038.

Köln, Oer-Erkenschwick und Dortmund. In nichtmal einer Woche sind in NRW drei Menschen im Zusammenhang mit Polizeieinsätzen gestorben.

Das geht nicht.

Mein Kommentar:
Es kann nicht angehen, dass der Ermittlungsdruck nur dann steigt, und auch das nur in Ansätzen, wenn Freunde oder Familien der Opfer lautstark Aufklärung einfordern. Es wird Zeit für unabhängige Strukturen, die Polizeigewalt untersuchen und für eine vertrauenswürdige Aufarbeitung und Strafverfolgung sorgen können.

nd-aktuell.de/artikel/1165974.

»Jede Räumung, bei der zwei- oder dreihundert angepisste Leute auftauchen, ist für Ämter und Cops ein Horrorjob!«

Unerfreuliches aus Köln. Bei einer Zwangsräumung ist am Mittwoch jemand gestorben. Stadtpolitisch aktive Menschen haben Samstag versucht auf kommende Probleme aufmerksam zu machen.

nd-aktuell.de/artikel/1165916.

Mein Kommentar:

Am Samstag waren nur 30 Menschen bei einer Kundgebung nach der tödlichen Zwangsräumung. Und das in der Millionenstadt Köln! Das ist zu wenig. In den kommenden Monaten ist damit zu rechnen, dass soziale Verwerfungen zunehmen werden. Für die gesellschaftliche Linke ist es nun die drängendste Aufgabe, Solidarität zu organisieren. Jetzt müssen die Netzwerke aufgebaut werden, um da zu sein, wo Menschen das Geld für die Stromrechnung oder den Einkauf fehlt. Jetzt müssen kollektive Antworten gefunden werden.

nd-aktuell.de/artikel/1165912.

RWE hat einen Erdwall um aufgeschüttet. Ein deutliches Zeichen, dass der Kohlekonzern eine Räumung plant. Wird die schwarz-grüne NRW-Regierung das stoppen? Wohl eher nicht, die Antwort auf eine @ndaktuell Anfrage ist ausweichend.
nd-aktuell.de/artikel/1165826.

Ich durfte über einen faulen Kater schreiben. 😍

Vielleicht war es Larrys Ultimatum, das Boris Johnson letztendlich zum Rücktritt bewogen hat. Via Twitter verkündete der Kater am Donnerstagmorgen, oder wohl eher jemand, der für ihn twittert, dass er Boris Johnson in die Schuhe kacken werde, wenn dieser nicht bis 10 Uhr zurückgetreten ist. Auch in den Tagen zuvor machte Larry sich schon Gedanken, wie er seinen untragbaren Mieter los werden kann. So fragte Larry am Mittwoch nach Tipps für einen guten Zwangsvollstrecker in London. Auch einige Klarstellungen musste der Chief Mouser to the Cabinet Office, so Larrys offizieller Titel, vornehmen. Zum Beispiel, dass er nicht Boris Johnsons Kater ist und auch weiter in Downing Street 10 wohnen wird. Larry lebt dort seit 2011, Johnson war sein dritter Premierminister.

nd-aktuell.de/artikel/1165127.

Die vom Notruf NRW haben ein Schwarzbuch Krankenhaus veröffentlicht. Darin gesammelt sind Berichte von Klinikbeschäftigten. Das ist, sorry für die Wortwahl, alles ganz schön scheiße.
Hier können einige Berichte gelesen werden: schwarzbuch-krankenhaus.net/ka

Zum Jahrestag der Flut schreibe ich im @ndaktuell was über das . Dafür muss man natürlich mal dahin. Das hat für einen Tag mit vielen Eindrücken gesorgt. Normalität und Leid sind hier nah beieinander. Es geht definitiv voran aber es wird dauern, bis das Leben normal ist.

Hendrik Wüst ist zum NRW-Ministerpräsidenten wiedergewählt. Vier schwarz-grüne Abgeordnete haben nicht für ihn gestimmt. Interessanter als die Wahl wird, wen er morgen ins Kabinett holt.

Meine drei Zeilen im @ndaktuell:

nd-aktuell.de/artikel/1164896.

Wenn ein ausgewiesener Naturschützer sich wünscht, dass die Gäste mit dem Hubschrauber wegfliegen, kann man ahnen wie belastend der Gipfel für ist.
Das und was Demonstrant*innen stört, hab ich im @ndaktuell aufgeschrieben.

»20 000 Polizisten mit 40 000 Füßen sind einfach zu viel«, sagte Axel Doering und ergänzte, das gelte auch für Demonstrant*innen. Der Garmischer ist Präsident der deutschen Abteilung der Alpenschutzkommission Cipra. Der 16 Kilometer lange Zaun um Schloss Elmau sei schlecht für das Wild. Da komme nichtmal ein Hase durch, erzählte Doering. Als Anwohner ist er genervt, ständig kreisten Hubschrauber über Garmisch, als Bürger sei man fast in einer Art »Geiselhaft«. Nato-Stacheldraht mitten im Ort mache keine Freude, auch für Inhaber von Geschäften und Restaurants sei der Gipfel eine Belastung.

nd-aktuell.de/artikel/1164882.

Die Grünen wollen viel "probieren", zum Beispiel Lützerath zu retten. Das könnte vielen, die für gesellschaftlichen Rückhalt für die Partei sorgen, nicht ausreichen. Sie erwarten Prinzipienfestigkeit.

nd-aktuell.de/artikel/1164846.

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